Posted by Ina on 4th Jul 2006

Freiheit

Letzten Freitag gab es gleich zwei Dinge für mich zu feiern: Deutschland hat in einem regelrechten Fußball-Krimi Argentinien besiegt und so das WM-Halbfinale erreicht. Und nur ein paar Stunden zuvor ist mein sechstes Semester mit der Präsentation unserer virtuellen Ausstellung über Bionik zu Ende gegangen.

Von einem Moment auf den anderen war plötzlich alles vorbei, vom Superstress, der mir zuwenig Schlaf und keine freie Minute mehr gelassen hat, hin zu … gar nichts mehr. Ich muss ja nicht mal mehr eine Klausur schreiben, es hat sich auch keine Abgabe in den Juli retten können. Vorbei, ich habe Ferien. Nach fast zwei Jahren Durchpowern. Wirklich realisiert habe ich es aber noch nicht, ich warte immer noch auf ein entspanntes “Ich habe frei und kann den Sommer genießen!” Gefühl, ohne diese gewisse Grundanspannung und latent schlechtes Gewissen im Hinterkopf, wenn ich mich zum Beispiel einfach nur mal mit einem Frappuccino in den Schlossgarten lege und mir die Sonne auf den noch viel zu käsigen Bauch scheinen lasse. Der Workaholic-Modus lässt sich wohl nicht so einfach abschalten.

Leave a response

Your response:

Categories