
Vor etwa einem Monat habe ich sie bei Tonspion entdeckt (auf welchen ich übrigens durch die Stadtelfe gestoßen bin): die junge Londonerin Lily Allen, die neuste kleine Musiksensation dieses Sommers. Eine weitere der diversen Künstler, die ihren Ruhm nicht nur ihrer Musik, sondern auch dem Internet zu verdanken haben. Genauer der Blogosphäre und Communities wie MySpace, in denen sich ein Hype wie eine hochansteckende Krankheit verbreiten kann (die Methode heißt ja auch Virales Marketing). Schon die Arctic Monkeys sollen so groß geworden sein.
Die Arctic Monkeys haben mich allerdings bisher nur mittelmäßig begeistert (abgesehen davon, dass sie mich an meine Zeit in England erinnern), ganz im Gegensatz zu Lily Allen: Jetzt in diesem Moment höre ich mir ihr erstes Album “Alright, Still” schon zum zweiten Mal hintereinander an. Mein erster Eindruck: Tolle, fröhliche, freche Songs, wobei die (meinem Geschmack nach) besten die sind, die man sich schon zuvor im Netz anhören konnte, also “Smile”, “LND”, “Everything’s Just Wonderful” und “Littlest Things”, aber der Rest macht auch sehr sehr viel Spaß. Von mir gibt’s jedenfalls 5 von 5 Sternenstaubkörnchen.
Also, einfach mal in Lilys Musik reinhören, dank Internet ist das ja kein Problem mehr. Und bei Gefallen gleich kaufen :)