
Bis vor einer Woche habe ich noch aus Kisten gelebt, und das, obwohl ich schon Anfang März in meine schöne kleine Altbauwohnung gezogen bin. Gut, ein einfacher Kleiderschrank, ein Bett (oder besser Lattenrost) und ein Schreibtisch waren ziemlich schnell hier bei mir, aber alles in allem habe ich noch relativ provisorisch gehaust.
Dank des Besuchs meiner Eltern (inklusive der obligatorischen Berlin-in-zwei-Tagen-Tour) bin ich nun endlich auch im Besitz verschiedener schöner alter Möbel aus dem Haus meiner Großeltern. Ich bin gerade dabei, alle meine Kisten aus- und in die Schränke einzuräumen. Anschließend kann ich mich dann auch um die eminent wichtigen dekorativen Fragen kümmern, wie den Vorhang des Küchenregals oder die Wandgestaltung.
Was mir nun nur noch fehlt, ist ein richtiges Bettgestell (so dass ich dann auch meinen Lattenrost zum Sofa umfunktionieren kann). Seit Monaten suche ich schon nach dem perfekten Bett, am liebsten aus Holz, aber entweder hat es ein unsäglich hässliches Kopfteil - ich will das Bett sowieso lieber frei im Raum aufstellen können - oder die Holzfarbe verträgt sich nicht mit der meiner anderen Möbel. Teak würde mir gefallen, aber da spare ich besser noch ein wenig. Durch den IKEA-Katalog habe ich mich natürlich auch schon geblättert, in der Hoffnung dort etwas wie mein altes Lillehammer-Bett (R.I.P.) zu finden, aber vergeblich. Um aber nicht noch ein weiteres halbes Jahr auf Holzlatten schlafen zu müssen, bin ich kurz davor, mich für Vinstra von IKEA zu entscheiden. Kein Holz, aber weiß und dadurch schlicht und neutral. Und für knapp € 180 auch viel günstiger als die meisten anderen Betten, die genauso nur Ersatz-Lösungen gewesen wären.